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E-Rechnung in der Slowakei — Pflicht, Format, Praxis
Alles was internationale Unternehmen mit slowakischer Niederlassung wissen müssen: PEPPOL-Netzwerk, Pflicht ab 2027, Rechnungskorrektur und die slowakische Spezifikation SK-CIUS. Aufbereitet für Finance- und Compliance-Teams.
Pflichtformat
UBL 2.1 XML · EN 16931 · SK-CIUS · PEPPOL BIS Billing 3.0
B2B-Pflicht ab
1. Januar 2027 (B2G bereits ab Januar 2025)
Netzwerk
PEPPOL (pan-europäisch) via SAPI-SK Access Points
MwSt-Sätze 2026
20 % Standard · 10 % ermäßigt · 5 % (ausgewählte Lebensmittel)
Zeitplan — was wann gilt
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Januar 2025
B2G-Pflicht in Kraft — Rechnungen an slowakische Behörden, Ministerien und staatliche Stellen müssen über PEPPOL zugestellt werden.
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2025–2026
Vorbereitungsphase B2B — Unternehmen wählen SAPI-SK Access Point, konfigurieren ERP-Ausgabe, registrieren PEPPOL-ID.
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1. Januar 2027
B2B-Pflicht in Kraft — MwSt-registrierte slowakische Unternehmen müssen Rechnungen an andere MwSt-Pflichtige über PEPPOL versenden. Empfangspflicht gilt für alle Steuerpflichtigen.
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Ab 2030
EU ViDA — Grenzüberschreitende digitale Meldepflichten im Rahmen der EU-Richtlinie „VAT in the Digital Age".
Hinweis für österreichische und deutsche Unternehmen: Falls Sie bereits einen PEPPOL Access Point für Österreich (ZUGFeRD / E-Rechnung) oder Deutschland (XRechnung) nutzen, kann derselbe Access Point in der Regel auch für slowakische E-Rechnungen verwendet werden. PEPPOL ist ein pan-europäisches Netzwerk — kein separater slowakischer Anschluss erforderlich.
Themen im Überblick
Slowakei vs. Österreich / Deutschland — Gemeinsamkeiten und Unterschiede
Netzwerk
AT/DE: PEPPOL
SK: PEPPOL (SAPI-SK) — identisch
Format
AT: ebInterface / PEPPOL BIS
DE: XRechnung / ZUGFeRD
SK: PEPPOL BIS 3.0 + SK-CIUS
Pflicht B2G
AT: seit 2014
DE: seit 2020 (Bund)
SK: seit 01/2025
Pflicht B2B
AT: ab 2025 (stufenweise)
DE: ab 2025 (empfangen), 2027 (senden)
SK: ab 01/2027
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